Patientenverfügung

Jeder Mensch wünscht sich ein langes Leben in bester Gesundheit. Leider kann das niemand voraussehen, und möglicherweise kommt alles anders. Für diesen Fall kann man mit einer Patientenverfügung verantwortungsvoll für sich vorsorgen.

Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche Erklärung, die im Falle eines Unfalls oder einer schweren Erkrankung zur Wirkung kommt. Es wird darin festgelegt, welche lebenserhaltenden medizinischen Maßnahmen ein Mensch in diesem Falle wünscht. Auch wenn solche Maßnahmen generell abgelehnt werden, sollte man dies unbedingt in einer Patientenverfügung äußern. Denn ohne eine Patientenverfügung hat ein Patient keinen Einfluss darauf, welche medizinische Behandlung zu seiner künstlichen Lebenserhaltung ergriffen wird.

Diese Entscheidung sollte gut abgewogen und eventuell auch mit den Angehörigen besprochen werden. Sollten Sie sich dafür entscheiden, setzen Sie am besten eine Vertrauensperson davon in Kenntnis und beauftragen sie damit, Ihre Verfügung im Ernstfall geltend zu machen.

Eine Patientenverfügung muss schriftlich verfasst werden und mit Unterschrift, Ort und Datum versehen sein. Am besten unterzeichnen Sie das Dokument regelmäßig mit neuem Datum. Hinterlegen Sie die Verfügung bei Angehörigen oder der Person Ihres Vertrauens. Eine Patientenverfügung kann auch in das Vorsorgeregister eingetragen werden.

Genauere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Justiz:

www.bmj.de/Patientenverfügung