Die katholische Bestattung

Die Tradition der Erdbestattung ist in der katholischen Kirche besonders verankert. Der Glaube an die Auferstehung ist fest damit verbunden. Daher waren Feuerbestattungen lange Zeit nicht anerkannt. Mittlerweile erlaubt die katholische Kirche auch Feuerbestattungen.

Zu dem Zeremoniell der katholischen Bestattung gehört das Sakrament der Krankensalbung eines Kranken am Sterbebett. In einem Sterbefall werden katholische Gemeindemitglieder von Geistlichen oder Pastoralreferenten und -referentinnen begleitet.

Die Trauerfeier findet entweder in der Friedhofskapelle oder in einer privaten Trauerhalle statt, manchmal auch in der Kirche. Die Bestattungsrituale und die Liturgie haben eine feste Ordnung.

Eine erste heilige Messe, das Requiem, in dem des Verstorbenen gedacht und für ihn gebetet wird, wird entweder am Tag der Bestattung oder am darauf folgenden Wochenende gefeiert. Sechs Wochen nach der Beisetzung findet in der Gemeindekirche das sogenannte Sechswochenamt statt.